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Das Gemeindewappen der Gemeinde Reinsbüttel

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Das Gemeindewappen

1.Heraldische Beschreibung:
Durch einen geteilten, oben silbernen, unten blauen, Wellenbalken von Grün und Gold geteilt. Oben eine Reetdachkate in Traufenansicht, unten ein hölzener Bauernwagen.

2. Aufbau des Wappens:
Das Wappen von Reinsbüttel ist durch den symbolischen Wartstrom in zwei Hälften unterteilt.

Die Reetdachkate erinnert an die Erstbesiedlung. Der grüne Hintergrund repräsentiert die Farben der Marschwiesen.

Der Bauernwagen gibt Zeugnis von der schweren Landarbeit und dem heimischen Handwerk. Der goldene Untergrund symbolisiert reife Getreidefelder.

3. Historische Begründung
Die Marschenlandschaft an der Westküste Schleswig-Holsteins ist auf zweierlei Weise enstanden, einmal durch Anwachsen der Küstenlinie (Geestrand) und zum anderen durch Inselbildung im Watt.Reinsbüttel entstand durch Inselbildung. Im Laufe von etwa 800 Jahren wurde aus dem Wurtdorf ein Inseldorf und letztlich ein Festlanddorf.Im ständigen Kampf mit der Nordsee, der Naturgewalt von Ebbe und Flut, haben die ersten Siedler zu ihrer Sicherheit vor Überflutungen die künstlichen Erdaufschüttungen, die Wurten (Warften), errichtet. Auf diese Wurten baute man dann die mit Reet (Schilf) eingedeckten Katen, die Mensch und Tier Schutz gaben.In Reinsbüttel, dem ehemaligen Hafenort, siedelte sich auch das Handwerk an.Durch den späteren Bau von Deichen (Goldene Ringe) wurden die Wurtsiedlungen, wie Reinsbüttel, zum Festland. Der breite und unberechenbare Wartstrom trennte die Insel Büsum von Reinsbüttel. 1585 begann der Bau des Wartdammes (heute: Wardamm) und einige Jahre danach folgte die Eindeichung. Am 07.Juli 1609 verlor Reinsbüttel die Bedeutung als Stranddorf. Der einst so mächtige Wartstrom verläuft heute noch in seinem ursprünglichen Bett und dient als Vorfluter (zur Entwässerung)

Texte / Bilder: Helmut Hecht, Reinsbüttel
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