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Boßelverein "SÜDBUND"

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Feldkämpfe 2012

Erbsensuppenboßeln in Wesselburenerkoog am 08.01.2012

Wir waren diesmal Gastgeber, deswegen gab’s hinterher die Erbsensuppe bei Leesch. Wir hatten 16 Boßler zur Stelle und auch knapp 10 weitere Helfer und Schaulustige dabei, eine wirklich gute Resonanz aus Reinsbüttel. Schülp hatte 15, Norddeich 12 und Süderdeich 8 Werfer.

Es lief bis zum Finalkampf gut für uns, aber dann servierten wir den Norddeichern den A-Pokal auf dem Silbertablett, weil wir vier ganz schlechte Würfe hatten. Das war echt ärgerlich, weil die Norddeicher diesmal zu packen waren.

So gewannen wir zum dritten Mal in Folge den B-Pokal, jeweils hinter Norddeich.

Ergebnisse (Sieger zuerst genannt):
Reinsbüttel - Schülp 53 m
Norddeich - Süderdeich 52 m
Norddeich – Schülp  32 m
Reinsbüttel – Süderdeich 18 m
Schülp - Süderdeich 5 m
Norddeich - Reinsbüttel      8 m
Tabelle:
1.) „Nordbund“ Norddeich  3 Siege, + 92 m   (A-Pokal)
2.) „Südbund“ Reinsbüttel  2 Siege, + 63 m   (B-Pokal)
3.) Schülp-Wesselburenerkoog  1 Sieg,   -  80 m
4.) Süderdeich-Wesselburen  0 Siege, -  75 m

Sven Gerbracht bei seinem Feldkampfdebüt für Reinsbüttel


Wunderbarer Start für den Südbund !

Der erste Feldkampf im Jubiläumsjahr endete mit einem Sieg mit 1 Schott, 10m, für uns.

Gegner waren die hoch eingeschätzten Freunde vom BV Schülp-Wesselburenerkoog. Zunächst wurden die Erwartungen gedrückt, weil Lars Beckmann und Thommi Petersen kurzfristig absagen mussten. Aber auch die Schülper hatten Absagen zu verkraften. Immerhin noch 17 Mann konnten beide Vereine ins Rennen schicken. Wir kamen prima in Tritt, unsere drei Abwerfer Björn Hückstädt, Johann von Hadel und Jan-Henning Meier machten ihre Sache allerbest und bis zur Nr. 9 gelangen uns alle Würfe. Dann wurde die Sache haarig, weil mit einem krassen Bleier nur 10m überbrückt wurden. Wir lagen Achtermann, aber der nächste Schülper bleierte eben so schlimm. In der Folge zogen wir wieder ganz gut durch, so dass wir am Ende des ersten Durchgangs mit fast 20m führten. Der nächste Schietwurf unterlief uns bei der Nr. 5, wir lagen wieder hinten. Aber Basti Lorenzen bügelte die Sache mit einem starken Wurf (trotz Gegenwind) wieder glatt. Nun erlebten die Schülper einen kurzen Einbruch, den wir zum Schottgewinn nutzten. Jan Gerbracht wurde aufgeschottet. Zwei schwache Würfe ließen uns nochmal ein bisschen zittern, aber Tobias Gerbracht und Sascha Deutschmann brachten uns endgültig auf die Siegerstraße. Da war uns dann auch der Regenschauer am Ende herzlich egal.

Insgesamt war es von uns keine Leistung erster Kajüte, aber durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit konnte dieser schöne Sieg eingefahren werden.


Der Südbund Reinsbüttel ist weiterhin in der Erfolgsspur !

Gegen starke 19 Süderdeicher Boßler gelang ein Sieg mit 49 m.

Am Ende fiel der Sieg sicherlich ein bisschen zu hoch aus, denn Süderdeich war ein absolut ebenbürtiger Gegner. Aber der Reihe nach: Toll war, dass wir wegen dem Schnee und Frost endlich mal wieder auf Reinsbüttler Gelände werfen konnten. Hinter dem Dorfhaus ging es bei traumhaften Wetter (Sonnenschein und Windstille) Richtung Maifeuerplatz. Insgesamt waren 30 Reinsbüttler(innen) auf dem Feld unterwegs, unsere Boßler hatten also reichlich Unterstützung. Das die Süderdeicher 19 Boßler aufbieten konnten, war eine kleine Überraschung und natürlich sehr anerkennenswert. Wir hatten 18 Boßler auf der Rolle, so dass Süderdeich eine Nummer doppelt besetzte.

Nach dem Abwerfen von je fünf Boßlern, dass zum Teil schon am Vortag und am Vormittag stattgefunden hatte, lagen wir 30 m hinten. Nach einem starken Wurf der Nr. 10 Tjahlf Niebuhr hatten wir den Rückstand aufgeholt. Von da an war’s ein Kopf-an-Kopf-Rennen und Süderdeich führte zur Hälfte mit 1 m. Der bärenstarke Jan-Ole Remter baute den Vorsprung der Süderdeicher aus. Erst ein Bleier der Süderdeicher Nr. 10 brachte uns wieder ins Spiel. Die Chance nutzten wir mit einer Leistungssteigerung, während Süderdeich noch ein Stück weiter nach rechts aus der Bahn abdriftete. Als die Gegner nach dem Wurf von Nr. 15 Jenne Schulz wieder in der Bahn lagen, führten wir mit über 20 m. Das war die Vorentscheidung. Unsere Nr. Letzt Thommi Petersen stellte den Sieg mit einem klasse Wurf sicher.

Anschließend gab’s noch lecker Kaffee und Kuchen und so im Dorfhaus. Vielen Dank für die Kuchen und die tolle Bewirtung durch die Frauen !

Bei traumhaftem Winterwetter über das Feld


Auch unsere Freunde vom BV Nordermeldorf konnten uns nicht bremsen. Im Speicherkoog gewannen wir mit 2 Schott und 13 m.

In der Woche hagelte es Absagen, ganze 7 Mann vom Stammpersonal fehlten, darunter auch Nr. 1 Tjahlf Niebuhr und Nr. Letzt Thommi Petersen. Da überraschend Thommi Gertzen, der zuletzt vor 7 Jahren mitboßelte, beim Treffen im Vereinslokal auftauchte, konnten wir mit 14 Boßlern nach Nordermeldorf fahren. Zusammenfassend kann man zu diesem Feldkampf sagen: Wir waren nur Wenige, aber die Wenigen boßelten echt gut ! Nur zwei unserer Würfe gingen daneben, da konnten unsere Gegner nicht gewinnen. Der weiteste Reinsbüttler Wurf gelang wohl Nr. 2 Bastian Lorenzen und auch der Jüngste vom Südbund muss hier erwähnt werden: Björn Hückstädt lieferte wieder erstklassige Arbeit ab. Aufgeschottet wurde beide Male Guido Petsch, der also gar nicht zum Einsatz kam.

Nach dem Kampf kehrten alle in die urgemütliche Boßlerhütte in Barsfleth ein, wo noch ein paar leckere Knackwürste weggeputzt wurden.

Lars Beckmann in Action - die Nordermeldorfer im Hintergrund staunen........


Überraschung ! Der Südbund bezwingt den Nordbund mit 1 Schott, 20 m.

Im diesjährigen Feldkampfwinter ist der Südbund das Maß der Dinge. Auch unseren vierten Feldkampf gewannen wir, gegen allerdings stark ersatzgeschwächte Norddeicher. Anfang Januar hatten wir beim Finale des Erbsensuppenboßelns wegen eigener Dusseligkeit noch das Nachsehen und verloren gegen Norddeich mit 8 m. Diesmal aber gingen wir gegen 15 Norddeicher entschlossen zu Werke und hatten den Gegner jederzeit im Griff. Wie schon gegen Nordermeldorf zeigten wir eine durchweg starke Leistung. Das Schott gewannen wir im 1. Durchgang bei der Nr. 13 (Kuddel Dethlefs).

Beim Nordbund fehlten neben 70-Meter-Mann Maik Bruhn noch ein paar andere, die zwischen 50 und 60 m werfen können. Diese vielleicht einmalige Gelegenheit nutzten wir gnadenlos aus. Und so schafften wir nach 1999 endlich mal wieder einen Sieg gegen die Männer vom Nordbund Norddeich.

Das wir ausgerechnet unser Jubiläumsjahr mit so einer makellosen Bilanz beginnen können, ist natürlich wunderbar.

In dieser überragenden Feldkampfsaison boßelten für den Südbund:

Lars Beckmann, Kuddel Dethlefs, Tim Dethlefs, Sascha Deutschmann, Thore Gansen, Jan Gerbracht, Sven Gerbracht, Tobias Gerbracht, Thomas Gertzen, Johann von Hadel, Björn Hückstädt, Lennart Kröger, Ralf Kullak, Bastian Lorenzen, Jan-Henning Meier, Tjahlf Niebuhr, Jürgen Peters, Thommi Petersen, Guido Petsch, Ingo Schiefelbein, Arne Schmökel und Rolf Voß

Außerdem unterstützten uns auf dem Feld:

Ingrid Bolz, Peter Bolz, Rolf Hansen, Jürgen Petersen, Maike Petersen, Sabine Petersen, Nicole Petsch, Anna von Postel, Dirk Rathje, Reimer Rathje, Susanne Rathje, Lena Rommel, Karin Schiefelbein, Otto Schiefelbein, Otto Surrey und Hans-Werner Wesemüller

Jubel beim letzten Wurf

Jugend-Bannerboßeln am 22.9.2012 in Wesselburenerkoog

Beim „Bannerboßeln“, der Jugendmeisterschaft im Standboßeln von „Achtung“ Wesselburen, gewannen die Kinder vom Südbund Reinsbüttel das begehrte Kirchspielsbanner aus dem Jahr 1934.

Trotz zweier Fehlwürfe schaffte die Reinsbüttler A-Mannschaft 193,5 Punkte und wiederholte damit den Vorjahreserfolg vor Schülp-Wesselburenerkoog (174,5 P.) und Norddeich (119,5 P.). Weiten- und Punktebester in der Einzelwertung unter 57 Teilnehmern war der Reinsbüttler Leif Burmeister mit 159m und 69 Punkten. In der Weitenwertung folgten Björn Hückstädt aus Reinsbüttel (151m) und der Norddeicher Leon Krakowczyk (144m). In der Punktewertung kamen Janne Martens aus Schülp (55 P.) und Max Bejeuhr aus Norddeich (49,5 P.) auf die Plätze 2 und 3.

Die Erstplatzierten in den Jahrgangswertungen:

2004 und jünger: Janne Martens  55 Punkte,  2003: Max Bejeuhr  49,5 Punkte,  2002: Melvin Friedrichsen (Reinsbüttel)  25 P.,  2001: Leonie Martens (Schülp)  33,5 P.,  2000: Jonah Wohnrade (Reinsbüttel)  42,5 P.,  1999: Leif Burmeister  69 P.,  1998: Lena Seider (Norddeich)  46 P.,  1997: Björn Hückstädt (Reinsbüttel)  31 P. .

Am gleichen Tage wurde auch die Siegerehrung für die Jugendfeldmeisterschaft nachgeholt. Nach vier Turniertagen stand hier der Gesamtsieg des Schülpers Jakob Diener fest, der 191 Punkte erreichte. Auf den Plätzen folgten Leif Burmeister (175 P.) und Jonah Wohnrade aus Reinsbüttel (166 P.).

Und es geht weiter....................

Texte / Fotos: Ingo Schiefelbein

(c) jeka reinsbüttel, stand: 10-2012