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Boßelverein "SÜDBUND"

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Feldkämpfe 2011

Erbsensuppenboßeln in Wesselburenerkoog am 02.01.2011

Das war schon eine ganz gute Duftmarke, die der „Südbund“ setzen konnte. Gewonnen wurde letztendlich der B-Pokal, am A-Pokal scheiterten wir um nur 2 Meter. Dies war nämlich der Katzensprung, mit dem wir im ersten Kampf den Norddeichern unterlagen. Die Schülper und Süderdeicher schlugen wir dafür umso deutlicher. Besonders gegen Schülp zeigten wir eine ganz starke Leistung. Es machte sich doch die Sicherheit bemerkbar, die einige unserer Boßler durch Trainingstage und den Liga-Pokal schon erlangt haben. Verdiente Sieger wurden schließlich die Norddeicher, die mit 20 Werfern auch die größte Mannzahl stellten. Wir hatten 16, Schülp 13 und Süderdeich 8 Boßler am Start.

Ergebnisse (Sieger zuerst genannt):
Norddeich – Reinsbüttel  2 m
Schülp – Süderdeich   103 m
Norddeich – Schülp  123 m
Reinsbüttel – Süderdeich 141 m
Norddeich - Süderdeich 20 m
Reinsbüttel – Schülp      155 m
Tabelle:
1.) „Nordbund“ Norddeich  3 Siege, + 145 m   (A-Pokal)
2.) „Südbund“ Reinsbüttel  2 Siege, + 294 m   (B-Pokal)
3.) Schülp-Wesselburenerkoog  1 Sieg,   -  157 m
4.) Süderdeich-Wesselburen  0 Siege, -  264 m

Feldkampf gegen Nordermeldorf am 09.01.2011 in Wesselburenerkoog

Das war ein riesiger Schreck: Nach dem Kampf kam auf der Rückfahrt nach Reinsbüttel ein Pkw mit vier Nordermeldorfer Boßlern von der Straße ab und landete im Graben. Aber die vier Männer hatten Glück im Unglück und kamen glimpflich davon. Einer von Ihnen musste aber zur Beobachtung eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Die Reinsbüttler Boßler wünschen alles Gute !

Der Feldkampf vorher war eine spannende Kiste, obwohl wir zu Beginn unserer Favoritenrolle gerecht wurden. Schon bei der Nr. 5 (Matthias von Hadel) gewannen wir ein Schott. Danach wehrten sich die 14 Nordermeldorfer hervorragend und hatten zeitweise einen Vorsprung von 30 Metern. Zur Hälfte lagen wir aber nur noch ein paar Meter zurück. Unsere Pleiten-, Pech- und Pannenserie begann dann bei der Nr. 3, der die Kugel zu weit nach rechts an einen Stackpfahl warf. Und so ging´s weiter, noch zweimal nach rechts, so dass unsere Kugel auf knubbeligem Ackerland lag. Da war eine Drehung fast unmöglich und so passierte es, dass unser Boßler fies bleierte. Erst Thore Gansen brachte die Boßel wieder in die Wurfbahn zurück. Der Kampf war allerdings komplett gedreht, unser Schott war weg und die Gegner lagen ein gutes Stück in Front. Erst ein Nordermeldorfer Bleier hob uns wieder in den Sattel. Durch klasse Würfe von Ingo Schiefelbein und Guido Petsch schafften wir es, die Führung zurückzuerobern und auszubauen. Das Schlussduell begann Ingwer von Horsten für Nordermeldorf. Er überzog seinen Wurf ein kleines Stück nach links. Aber die Boßel war mit Schmackes unterwegs, traf eine knüppelharte Stelle und trüllte noch knappe 30 m. Thommi Petersen musste fast 60 m überwinden, um unseren Sieg zu sichern. Er setzte die Kugel nicht sehr weit, dafür aber recht flach, so dass der Trüll uns zu einem Sieg mit 12 m verhalf. Dafür müssen uns die Mannen um Heiko Holm am 14.05. bei unserem Boßelfest eine Goldene Kugel überbringen.

Sehr erfreulich war, dass wir 20 Boßler zur Stelle hatten, fünf Nummern wurden so doppelt besetzt. Unsere jungen Boßler Björn Hückstaedt, Lennart Kröger, Thore Gansen und Jan Gerbracht waren gesetzt und hatten jeweils zwei Würfe. Sie machten ihre Sache sehr gut. Die besten Würfe zeigten die beiden Startwerfer Reimer Meyn und Tjahlf Niebuhr.

So sehen Sieger aus....!!

So seh'n Sieger aus............ :-)


Feldkampf beim BV Schülp-Wesselburerkoog am 16.01.2011

Leider fiel unsere Nr. Letzt Tommi Petersen wegen Rückenproblemen aus, das war schon ein Schlag ins Kontor. Trotzdem hatten wir mit 19 Boßlern eine gute Truppe zusammen, die ihr Handwerk versteht. Schülp hatte zu Beginn fünf Abwerfer, denen wir schon Einige unserer Besten entgegenstellen mussten, um nicht gleich zu weit in Rückstand zu geraten. Das klappte auch, wir schafften sogar einen Vorsprung, den wir bis zur Nr. 12 halten konnten. Dann kamen die Gegner erwartungsgemäß heran und zogen auch an uns vorbei. Zur Hälfte lagen wir mit etwa 25-30 m hinten. Wir hatten gut mitgehalten, aber es war schon abzusehen, dass wir auf Mithilfe der Schülper angewiesen waren, um eine Siegchance zu haben. Im Gegensatz zu den Vorjahren leistete sich Schülp aber keine gravierende Schwäche und gewann bei der Nr. 8 ein Schott. Trotz einiger prima Würfe kamen wir nicht mehr in Schlagdistanz und verloren schließlich etwas zu hoch mit 1 Schott, 53 m.

Insgesamt zeigten wir keine schlechte Leistung, die Schülper waren jedoch zu gut besetzt und warfen auch sicherer. Die Stimmung an unserer Fahne war bestens, bis zum Schluss wurde jeder Reinsbüttler Werfer angefeuert. So darf man auch gerne mal verlieren, zumal wir zuvor zehn mal in Serie gewannen.

Viele Südbund-Werfer zeigten zwei gute Würfe, aus ihnen ragte Tobias Gerbracht mit zwei wunderbaren Würfen heraus.

Guido gibt ALLES!


Feldkampf beim BV „Nordbund“ Norddeich am 23.01.2011

Nach zweijähriger von uns gewünschter Pause hatten wir wieder die Norddeicher zum Feldkampf herausgefordert. Kurzfristig waren noch zwei krankheitsbedingte Absagen zu verkraften. Trotzdem schickten wir eine 19-köpfige starke Truppe ins Feld. Mit dabei war auch Neuling Carsten Kahl aus Ölixdorf, ein Mitbringsel des 1. Vorsitzenden Ingo Schiefelbein. Er machte seine Sache wirklich gut. Freitag hatte schon Dirk Rathje gegen Florian Kern abgeworfen. Dirk’s Würfe waren einen kleinen Tick zu weit rechts, aber er hielt sich prächtig gegen seinen favorisierten Gegner. Der Rückstand betrug nur ca. 6 m. Am Sonntag begannen dann jeweils drei Abwerfer. Bei uns waren das Thommi Petersen, Jan-Henning Meier und Matthias von Hadel. Leider ging der zweite Wurf von Matthias in die Hose. Sein Kontrahent war ausgerechnet sein Sohnemann Carsten, der weit und gerade durchzog. Das war die Grundlage zum ersten Norddeicher Schott bei der Nr. 7 (Maik Bruhn). Wir zeigten uns davon unbeeindruckt, uns gelang eine Serie wirklich guter Würfe. Der „Nordbund“ hielt aber dagegen, so dass er auch noch zur Hälfte mit 1 Schott und kleinem „Kiek ut“ führte. Zu Beginn des 2. Durchgangs setzte sich Norddeich etwas ab, aber der „Südbund“ blieb am Ball und es schien so, dass kein weiteres Schott fallen würde. Als aber unsere „Nr. Letzt“ Tim Dethlefs verzog, belief sich die Niederlage doch noch auf 2 Schott, 2 m.

In diesem Kampf auf gutem Niveau (auch bei uns), war Norddeich kaum zu schlagen. Es muss alles passen, wenn wir gegen den „Nordbund“ gewinnen wollen. Wir müssten optimal werfen und die Norddeicher etwas schwächeln.

Der „Südbund“ hatte wieder viel Unterstützung durch Helfer und Zuschauer aus Reinsbüttel. Die Stimmung an der Fahne war jederzeit allerbest.

Der letzter Werfer vom "Südbund" Tim Dethlefs


Feldkampf des BV Süderdeich gegen den „Südbund“ Reinsbüttel am 19.02.2011

Schon wieder verloren ! Nach den Schlappen gegen Schülp und Norddeich setzte es für den „Südbund“ die nächste Niederlage.

Und die kam wirklich überraschend, weil man sowieso schon Favorit war und am Vortag beim Abwerfen schon 32 m Vorsprung hatte. Geworfen wurde in Süderdeicher Gemarkung vom Schwarzen Weg Richtung Hassenbüttel. Jeweils 14 Boßler standen in den Werferlisten. Bei winterlichen Temperaturen und nicht geschlossener Schneedecke hatten einige Würfe allerhand Trüll und davon profitierten im ersten Durchgang vor allem die Reinsbüttler. Gleich Nr. 1 Tjahlf Niebuhr verriss seinen Wurf, hatte aber soviel Trüllglück, dass er André Peterson nahezu halten konnte. Die Reinsbüttler zeigten einige Schwächen, konnten aber den Vorsprung von etwa 30 m bis zur Wende behaupten. Nach einem weiten Wurf von Nr. 2 Ralf Kullak jubelte der „Südbund“ sogar über ein Schott, aber danach ging’s bergab. Diesmal hatten die Süderdeicher mehr Trüll und bliesen mit einem schönen Wurf von Jan-Ole Remter zur Aufholjagd. Das Schott musste schnell eingesetzt werden, als auch Ralf Blender einen tollen Wurf hinlegte. Dirk Rathje war nun für Reinsbüttel an der Reihe und ließ die Kugel nach rechts glippen, schon lag der „Südbund“ Achtermann. Klaus Meister und danach „Katze“ Jochims mit einem glänzenden Wurf hielten die Gastgeber in Führung. Dann konterte Ingo Schiefelbein für Reinsbüttel und brachte seine Farben nach vorne. Der letzte Süderdeicher Jörn Hinz ließ sich davon gar nicht beeindrucken und bestätigte seine Topform mit einem weiten Wurf. Es war da schon abzusehen, dass der Reinsbüttler Thommy Petersen ein bisschen Trüll brauchen würde, um seiner Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Die Kugel blieb aber stecken und die Süderdeicher freuten sich riesig über einen nicht erwarteten Sieg mit 2 m.


Und es geht weiter....................

Texte / Fotos: Ingo Schiefelbein

(c) jeka reinsbüttel, stand: 02-2011