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Boßelverein "SÜDBUND"

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Feldkämpfe 2010




Feldkampf gegen den BV Schülp am 17. Januar 2010

Der „Südbund“ Reinsbüttel hatte heut mal wieder die seltene Gelegenheit, gegen Schülp eine Goldene Kugel zu gewinnen. Das letzte mal war dies im Jahr 2000 geglückt. Sehr schön war, das man endlich mal wieder „vor der Haustür“ werfen konnte. Schnee und Frost machten es möglich und so zog man vom „Dreieck“ im Achter’n Diek links von der Spurbahn Richtung Oesterdeichstrich über die Felder. 19 Werfer konnten aufgeboten werden, für den „Südbund“ eine gute Zahl. Am Vortag hatten sich die Schülper Hansi Seider und Lasse Will, auf unserer Seite Thommi Petersen abgeworfen. Am Hauptkampftag begann dann unser Ralf Kullak das Duell mit zwei Würfen. Die gelangen ihm prima, so dass wir gleich mit 15 Metern vorn lagen. Wir waren uns der seltenen Goldchance voll bewusst, waren bis in die Haarspitzen motiviert und das bekamen die Schülper zu spüren. Unsere Führung wuchs langsam an und dazu kam noch etwas Glück, als Matthias von Hadel die parallel laufende Spurbahn traf. Es war abgemacht, dass der Trüll mitzählt, auch wenn der Weg getroffen wird. Das erste Schott gewannen wir bei der Nr. 11 (Lennart Kröger) nach einem schönen Wurf des starken 15-jährigen Thore Gansen. Wir hielten unsere Schlagzahl weiterhin hoch und hielten die Führung trotz der guten Schülper Schlusswerfer mit einem Schott und etwa 5 Metern. Die Rücktour begannen für uns Tjahlf Niebuhr und Tobias Gerbracht mit zwei blitzsauberen Würfen mit viel Trüll. Unsere Sicherheit war schon unheimlich, irgendwann musste doch der Einbruch kommen, oder ? Aber der kam nicht. Das nächste Schott bejubelten wir bei der Nr. 8 (Matthias von Hadel). Von da an waren auch die größten Pessimisten siegessicher. Ingo Schiefelbein war der Glückliche, der als letzter Werfer den Sieg vor seinen mittlerweile euphorischen Reinsbüttlern mit 2 Schott und 43 Metern unter Dach und Fach bringen durfte. Die Schülper bekamen noch auf dem Feld eine Einladung für das Vereinsfest am 15. Mai, um eine Goldene Kugel abzuliefern.

Die Reinsbüttler Mannschaft: Thommi Petersen, Ralf Kullak, Tjahlf Niebuhr, Tobias Gerbracht, Jan Gerbracht, Riccardo Wegner, Karl-Heinz von Hadel, Lars Beckmann, Matthias von Hadel, Dirk Rathje, Thore Gansen, Lennart Kröger, Dirk Schweder, Jark Dethlefs, Bastian Lorenzen, Jan-Henning Meier, Jürgen Peters, Guido Petsch, Ingo Schiefelbein.

Helfer und Schlachtenbummler: Maike Petersen, Sabine Petersen, Karin Schiefelbein, Maike Mahmens-Gansen, Dennis Petsch, Lukas Petsch, Otto Surrey, Hans-Werner Wesemüller, Otto Schiefelbein, Jürgen Petersen, Jens Gansen.


Feldkampf beim BV Nordermeldorf in Barsfleth am 24.01.2010

Jeweils 16 Boßler standen im Werferbuch, nein stimmt nicht ganz, bei Nordermeldorf ergänzte nämlich die Boßlerin Inge von Postel den Kader des frisch gewählten neuen Vorsitzenden Heiko Holm.

Bei minus 8 Grad wehte uns ein eisiger Wind um die Ohren.

Wir hatten von Beginn an alles fest im Griff. Tjahlf Niebuhr und Ralf Kullak legten gut los und dann sicherten uns die Brüder Matthias und Karl-Heinz von Hadel beim Abwerfen ein Schott (Nr. 5 Lars Beckmann). Schnell gewannen wir auch ein zweites Schott (Nr. 7 Dirk Rathje). Möglich machte das auch der steinhart gefrorene Boden, unserer Kugel schienen Beine gewachsen zu sein. Vom dritten Schott war Nr. Letzt Thommi Petersen betroffen und das vierte Schott fiel im zweiten Durchgang bei Nr. 10 Kuddel Dethlefs. Schließlich gewannen wir mit 3 Schott und 55 Metern, weil vor dem letzten Wurf noch ein Schott eingesetzt werden musste.

Nach dem tollen Sieg gegen Schülp traten wir sehr selbstbewusst auf, außerdem sind bei uns viele Boßler durch die „Achtung“-Feldkämpfe gut im Saft.

Randnotizen:

Unser Neuzugang und Boßelanfänger Bastian Lorenzen ist ein echter Glückstreffer und steigert sich von Kampf zu Kampf.

Hans-Werner Wesemüller, kein Geringerer als unser amtierender Skatmeister, wurde an diesem Tag 65 und begleitete uns -wie fast immer- über’s Feld.

Nachwuchs beim Boßelverein ! Am Freitag, 22.01. wurde Magnus Hagen Meier geboren. Die glücklichen Eltern sind Jan-Henning Meier und Thekla Pries.

Da sagen wir doch mal zu allen drei Fällen: Gut gemacht und herzlichen Glückwunsch !


„Südbund“ Reinsbüttel gegen Süderdeich am 27.02.2010

Schnee und Frost hatten ein Ende, so dass wieder in Wesselburenerkoog auf der „Achtung“-Hausbahn geworfen werden musste.

Jeweils 17 Boßler traten gegeneinander an. Unser Start war miserabel. Nr. 1 Tjahlf Niebuhr verzog seinen Wurf nach rechts in die Seenlandschaft und unsere Abwerfer Tobias Gerbracht, Matthias und Karl-Heinz von Hadel (Nummern 3, 5 und 7) machten keinen guten Job. Nach 7 Werfern lagen wir fast 2 Schott zurück. Psychologisch wichtig war aber, dass das 2. Schott nicht fiel. Unsere Nr. 9 Thore Gansen blies mit einem schönen Wurf zur Aufholjagd und es folgte eine Serie sauberer Reinsbüttler Würfe, bloß Nr. 15 Ingo Schiefelbein verzog etwas. Nach dem vierzehnten Werfer musste Süderdeich das Schott einsetzen und zur Hälfte lagen wir nur noch mit 5 Metern zurück. Leider hatte Tjahlf einen gebrauchten Tag erwischt, auch seinen zweiten Wurf versägte er, die Kugel flog über Straße und Graben auf das Nachbarfeld. Ein Sonderlob geht an Nr. 2 Ralf Kullak der die Kugel beide Male von schwerem Geläuf wieder zurück in die Bahn brachte. Trotzdem mussten wir wieder einem Rückstand von über 30 Metern hinterherlaufen. Wieder zeigten wir Moral und schafften die Wende und da tat sich besonders Nr. 10 Lennart Kröger hervor. Sein Wurf im ersten Durchgang war schon richtig gut aber der Zweite war eine Augenweide. Wie ein Laserstrahl schoss die Kugel über die Piste, mein lieber Herr Gesangsverein ! Wir lagen vorn, aber der Krimi begann erst. Die Würfe von Bastian Lorenzen, Jan-Henning Meier und Guido Petsch waren nicht optimal, so dass wir 3 Werfer vor Ende wieder „Achtermann“ waren. Ingo Schiefelbein wurde seinen Wurf aber gut los und brachte uns mit etwa 10 m in Führung. Nr. 16 Tim Dethlefs bot 70-Meter-Mann André Peterson Paroli und wir gingen mit einem 6,5-Meter-Vorsprung ins Finale. Der Süderdeicher Jörn Hinz legte gut vor und Thommi Petersen musste schon Einiges bieten, um den Sieg sicherzustellen. Hinterher gab „Iceman“ Thommi zu, doch ziemlich nervös gewesen zu sein. Er bewies aber Nervenstärke. Als die Boßel in der Luft war, war es eine Sekunde lang totenstill und es war abzusehen, dass die Kugel vor der Süderdeicher Marke aufspringt. Im Boden war aber noch genug Frost und die Kugel hatte genügend Trüll.
Wir gewannen mit 15 m und bekommen dazu die
zweite Goldene Kugel des Winters.

Und es geht weiter....................

Texte / Fotos: Ingo Schiefelbein

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