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Boßelverein "SÜDBUND"

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Feldkämpfe 2008

Erbsensuppenboßeln 30.12.2007

Erbsensuppenboßeln 1

Werfer und Schlachtenbummler in bester Stimmung


Winterpokal in Österdeichstrich


Eine "stürmische" Veranstaltung, aber keine "windige Sache"

Bilder vom Feldkampf gegen WA-Fri-OE am 01.03.2008

Erbsensuppenboßeln in Hillgroven am 30.12.2007

Dieses Jahr war der „Südbund“ Ausrichter der Veranstaltung. Somit gab es eine köstliche Erbsensuppe im Gasthof Leesch, wo sich nach der Boßelei etwa 110 Personen zum Essen einfanden.

Der „Südbund“ konnte leider nur 12 Boßler stellen, welche als Außenseiter antraten, sich aber gut schlugen. In jedem der drei Kämpfe war man mit den Gegnern fast auf Augenhöhe, verlor aber immer knapp. Gegen Süderdeich verlor man mit 23 m, gegen Norddeich mit 38 m und gegen Schülp mit 48 m.

Toll war die Rückendeckung durch die vielen Schlachtenbummler, die aus Reinsbüttel mitgekommen waren. Etwa 25 Schaulustige (darunter ganze Familien) unterstützten den „Südbund“.

Endstand:

1.) „Nordbund“ Norddeich          3 Siege, 152 m (A-Pokal)

2.) BV Schülp                           2 Siege, 68 m (B-Pokal)

3.) BV Süderdeich                     1 Sieg, -111 m

4.) „Südbund“ Reinsbüttel          0 Siege, -109 m

Erbsensuppenboßeln 2 Erbsensuppenboßeln 3


Feldkampf gegen Norddeich

Der Feldkampfvergleich unserer Männer mit den Boßlern aus Norddeich ist erst einmal Geschichte. Kürzlich traten wir gegen den „Nordbund“ Norddeich vorläufig zum letzten mal an, denn auf unseren Wunsch ist erst mal Schluss. Der „Südbund“ streicht wegen Chancenlosigkeit die Segel, weil in den letzten 20 Jahren gegen Norddeich nur ein Sieg im Jahre 1999 gelang. Auch dieses mal war die Spannung schnell verflogen, denn der „Nordbund“ warf wesentlich sicherer und hatte bis zum 14. Werfer schon drei Schotts in der Tasche (Tim Hinz, Torge Prochnow und Alfred Hinz). In der zweiten Hälfte hielten wir besser dagegen und konnten noch ein Schott zurückgewinnen. Schließlich gewann der „Nordbund“ mit 2 Schott und 37 m, wofür wir am 23.02.2008 beim Boßlerball in Norddeich eine Goldene Kugel abliefern müssen. Aus unserer Sicht positiv war, dass wir mit 18 Werfern antreten konnten, für uns eine stattliche Zahl. Zwei gute Würfe zeigten bei uns Ralf Kullak, Jan-Henning Meier, Ingo Schiefelbein, Jürgen Peters und Tim Dethlefs.

Feldkampf gegen Norddeich 1 Feldkampf gegen Norddeich 2Feldkampf gegen Norddeich 3

Foto o. links:                v. l.: Gerd und Klaus Kühl (beide Norddeich) und unser Kugelputzer Reimer Rathje

Foto o. rechts:       v. l.: Ralf Kullak und Bahnanweiser Lars Beckmann

Foto m. unten:       v. l.: die Norddeicher Sven Krakowczyk, Tim Hinz und Torge Prochnow


Feldkampf gegen Schülp am 20.01.2008

Na also, da ist er, der erste Erfolg dieser Saison. Wir gewannen diesen Kampf mit 15 Metern „Kiek ut“. Die Schülper hatten nur 16 Boßler zusammenbekommen, eine Zahl, die sonst eher unsere Kragenweite ist. Da wir sage und schreibe 20 Werfer parat hatten, hatten wir einmal den Luxus, aber auch die Qual der Wahl, zwischen den Boßlern auszuwählen. Diese seltene Chance nutzten wir und hielten Schülp knapp auf Distanz.

Zu Beginn war Schülp etwas besser besetzt und ging auch gleich in Front. Wir blieben aber auf Tuchfühlung, weil wir im Gegensatz zum Kampf gegen Norddeich sicherer warfen. Unserer sechste Werfer (Sascha Deutschmann) schaffte es, dass wir erstmals vorn lagen. Den ersten verzogenen Wurf hatten wir bei der Nr. 9, jedoch half uns auch ein Schülper, der später viel zu weit nach links auf die Straße warf. Bei der Wende lagen wir ein gutes Stück in Führung und bald ergatterten wir sogar ein Schott. Eng wurde es für uns, als unserem neunten und elften Werfer schwere Bleier unterliefen. Das führte dazu, dass wir das Schott nach der Nr. 13 einsetzten. Sascha Deutschmann bewahrte aber die Ruhe und erhielt unseren Siegestraum am Leben. Jürgen Peters, Dirk Rathje und Thommi Petersen sicherten dann mit weiten Würfen den unerwarteten Gewinn diese Kampfes.


Feldkampf beim BV Nordermeldorf im Speicherkoog am 10.02.2008

Der Kader war nach vielen Absagen ausgedünnt. Gerade mal 16 Boßler konnten wir ins Feld führen, darunter war auch Dirk Rathje, der sich am Vortag beim Feldkampf von „Achtung“ an der Leiste verletzt hatte. Außerdem musste nach vielen Jahren auch mal wieder der 61-jährige Otto Schiefelbein ins Rennen geschickt werden. Er machte seine Sache übrigens gut. Das Boßeln machte richtig Spaß, weil das Wetter herrlich und das Gelände schön trocken war. Außerdem machten ein Graben und die vielen Senken und Bäume den Kampf interessant. Das Duell mit den Freunden aus Nordermeldorf war jederzeit ausgeglichen, nie war eine Mannschaft in Schottnähe. Die Führung wechselte mehrmals, zur Hälfte lagen die Gastgeber allerdings mit 19 Metern vorn. Unsere beiden ersten Werfer Tjahlf Niebuhr und Ralf Kullak verwandelten diesen klaren Rückstand aber mit weiten Würfen in einen deutlichen Vorsprung. Nordermeldorf blieb „Achtermann“, bis unser neunter Werfer zu weit nach rechts gegen einen Baum warf, der etwas tiefer am Graben stand. Dadurch mussten wir auf der anderen Grabenseite auf einem Acker weitermachen und konnten ein paar Würfe lang nicht zurück in die Bahn, weil hohe Bäume den Weg versperrten. Wertvoller Boden musste verschenkt werden, der nicht wieder gutgemacht werden konnte und wir verloren mit 37 m. Einen starken Auftritt hatten bei uns an diesem Tag Ralf Kullak, Lennart Kröger, Jan Gerbracht, Lars Beckmann, Jan-Henning Meier, Ingo Schiefelbein und Thommi Petersen. Das reichte aber nicht, um die sehr sicher werfenden Nordermeldorfer zu bezwingen.


Feldkampf gegen den BV Süderdeich - Wesselburen am 23.2.2008

Nach einer dreijährigen Durststrecke und dem Verlust einer Goldenen Kugel konnte der Angstgegner aus Süderdeich endlich mal wieder bezwungen werden. 19 Boßler hatten wir im Werferbuch, der Nachbarverein aber nur 14. Dadurch musste Chef Ingo Schiefelbein den Rotstift ansetzen, was sehr unangenehm und schwierig war. Die Süderdeicher wurden bestraft, indem wir eine ungewohnt sichere Leistung an den Tag legten. Während des gesamten Kampfes misslang uns nur ein Wurf. Aber auch die Gegner zeigten kaum Schwächen, so dass es lange dauerte, bis wir uns entscheidend absetzen konnten. Erst als der letzte Süderdeicher im ersten Durchgang patzte, wuchs unsere Führung beträchtlich an. Mitte des zweiten Abschnitts wurde es interessant, weil wir in Schottnähe kamen. Die Mannen um Süderdeichs Jens Andresen bewiesen aber Nervenstärke und konnten einen Schottverlust mehrmals hauchdünn vermeiden. Schließlich lief alles auf einen „Kiek ut“-Sieg für uns hinaus. Als dann aber wieder der letzte Süderdeicher bleierte, brauchte Thommi Petersen für uns nicht mehr antreten. Wir gewannen mit 1 Schott und 3 Metern.


Feldkampf gegen den BV Wa-Fri-Oe am 1.3.2008

Fast wäre es zu einem weiteren schönen Novum gekommen. Es war angedacht, dass je fünf Frauen eingesetzt werden, also gemischte Mannschaften gegeneinander antreten. Leider konnte der Vorsitzende von Wa-Fri-Oe, Marten Brandt, der den Vorschlag selbst gemacht hatte, sich in seinen Reihen nicht durchsetzen. Also gingen nur je 12 Mann ins Rennen, von denen sich schon je zwei am Vortag abgeworfen hatten. Wir hatten 14 Boßler zur Stelle, so dass zwei Nummern doppelt besetzt wurden. Beim Abwerfen am Vortag ging bei uns ein Wurf in die Hose, damit lagen wir schon über 30 Meter zurück. Aber Ralf Kullak, der sich als Nr. 3 ebenfalls abwarf, konnte den Abstand auf etwa 10 Meter verringern. Das erste Mal gingen wir in Führung, nachdem unsere Nr. 8 Jürgen Peters seinen Wurf gewohnt sicher platziert hatte. Beim Kugeltausch führten wir mit etwa 20 Metern. Wie schon gegen Süderdeich warfen wir sehr sicher und nachdem Nr. 6 Lars Beckmann einen seiner besseren Würfe zeigte, hatten wir ein Schott auf der Habenseite (Jan Gerbracht). Die letzten Würfe mussten gegen den orkanartigen Wind von Sturmtief „Emma“ gemacht werden. Aber auch Emma konnte uns nicht stoppen. Wir gewannen mit 1 Schott und 26 Meter, womit wir nach dem Jahr 2005 endlich mal wieder eine positive Feldkampfbilanz (3:2) vorweisen können.

Die weitesten Würfe des Tages gelangen den Deichstrichern Reimer von Postel und Marten Brandt, aber unser Team war einfach konstanter besetzt. Bei Leesch fanden sich nur 26 „Esser“ zum Erbsensuppen vertilgen ein.

Winterpokal in Österdeichstrich

Winterpokal - Frunsboßeln in Österdiekstrich

Und es geht weiter....................

Texte / Bilder: Ingo Schiefelbein
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(c) jeka reinsbüttel, stand: 03-2008