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Boßelverein "SÜDBUND"

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Feldkämpfe 2007

Erbsensuppenboßeln

Pokalübergabe bei Block, Norddeich



Südbund vs. "Nordbund" Norddeich

Werfer ?



Südbund vs. Wa-Fri-Oe

Otto Schiefelbein gratuliert dem Gewinner Marten Brandt


Südbund vs. BV Nordermeldorf

De Bohnanwieser in AKTION

Der Südbund dreht auf - Dirk Schweder in Aktion


Erbsensuppenboßeln in Hillgroven am 07.01.2007

Die Rangfolge in der Tabelle war identisch mit der im letzten Jahr. Titelverteidiger „Nordbund“ Norddeich gewann den A-Pokal (zum dritten Mal in Folge), und wir wie so oft den B-Pokal. Da kurzfristig noch Karl-Heinz von Hadel, Björn Rathje und Arne Schmökel ausfielen hatten wir nur 12 Boßler dabei. Norddeich hatte 19 Boßler, Schülp 15, und Süderdeich 13 Werfer. Der Norddeicher Ulf Jacobsen war bereit, bei uns mitzuwerfen. Gegen Norddeich warfen außerdem noch die Norddeicher Sven Krakowcyk und August Erps in unserer Mannschaft mit. Die beste Leistung gelang uns im entscheidenden Kampf um den B-Pokal gegen Schülp. Trotz der geringen Werferzahl war es Alles in Allem eine gelungene Vorstellung von uns, die uns nach der Schlappe im Liga-Pokal Auftrieb geben sollte. Ausrichter war die Norddeicher Boßelgruppe, daher gab’s die Erbsensuppe im Gasthof Block in Norddeich.

Bei der Siegerehrung erhielt der „Nordbund“ zudem auch den im Dezember gewonnenen Liga-Pokal.

Sehr erfreulich war dann noch, dass Martin Kehl vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund ankündigte, für die Boßeljugend 100,00 € zu spenden.

Ergebnisse (Sieger zuerst genannt):

Norddeich – Schülp 91 m

Reinsbüttel – Süderdeich 25 m

Schülp – Süderdeich 9 m

Norddeich – Reinsbüttel 90 m

Reinsbüttel – Schülp 16 m

Norddeich – Süderdeich 53 m

Tabelle:

1.) „Nordbund“ Norddeich 3 Siege, + 234 m (A-Pokal)

2.) „Südbund“ Reinsbüttel 2 Siege, - 49 m (B-Pokal)

3.) Schülp-Wesselburenerkoog 1 Sieg, - 98 m

4.) Süderdeich-Wesselburen 0 Siege, - 87 m


Feldkampf beim „Nordbund“ Norddeich am 14.01.2007 in Hillgroven

Unbeteiligte hätten es kaum glauben mögen: Trotz heftigsten Sturms tummelten sich wieder die Boßler im Hillgrovener Sommerkoog. Neben unserem Feldkampf traten auch noch Schülp und Hemmerdeich gegeneinander an.

Trotz größter Bemühungen konnten wir nur 15 Werfer ins Rennen schicken. Das war schon ziemlich ernüchternd, zumal bis Mitte der Woche noch fast 20 Boßler zugesagt hatten. Durch Krankheit oder was auch immer schrumpfte die Werferzahl bis zum Sonntag. Einen Tag vorher hatte sich Jan-Henning Meier gegen Marten Nagel abgeworfen. Danach lagen wir 12 m zurück. Zu Beginn des eigentlichen Kampfgeschehens hielten wir gut mit. Erst bei der Nr. 10 gewannen die Norddeicher ein Schott (Manfred Schröder). Nachdem der Norddeicher Stephen Tietz einen gewaltigen Wurf hinlegt hatte, betrug unser Rückstand zur Wende 1 Schott, 15 m. Der Start in den zweiten Durchgang verlief für uns etwas stotternd und schon die Nr. 6 des „Nordbundes“ (Alexander Jasper) wurde aufgeschottet. Jetzt wurde gegen den orkanartigen Wind geworfen, was natürlich vielen Boßlern auf beiden Seiten Probleme bereitete. Trotzdem zeigten beide Mannschaften insgesamt eine gute Leistung. Nicht einmal während des gesamten Kampfes landete die Kugel im Graben oder auf der Straße. Schließlich verloren wir diesen Kampf mit 2 Schott und 22 m.

Beim „Südbund“ zeigten sich besonders Tobias Gerbracht und Jark Dethlefs von ihrer Sahneseite.

In seinen Schlussworten entschuldigte sich Dirk Rathje beim Gegner für die geringe Werferzahl, die Norddeicher hatten nämlich 20 Boßler zur Stelle.

Gruppenbild Norddeich / Südbund


Pokalboßeln in Oesterdeichstrich am 04.02.2007

Frohen Mutes sind die Mannschaften des „Südbundes“ Richtung Oesterdeichstrich gestartet, aber schon nach den ersten Würfen war zu sehen, dass es nicht der Tag der Reinsbüttler war.

Bei den Damen hatten zwei Boßlerinnen von Wa-Fri-Oe bereits am Freitag abgeworfen und eine ordentliche Weite (zus. 137 m) hingelegt. Auch die nachfolgenden Boßlerinnen waren gut drauf und warfen ganz ordentlich. Nach allen Durchgängen hatten sie 424 m geboßelt. Die Damen vom „Südbund“ ließen sich nicht schrecken und versuchten dagegen zu halten, leider jedoch erfolglos. Nachdem alle geboßelt hatten, stand die Gesamtweite von 356 m bei einem Fehlwurf fest. Wir hatten leider mit 68 m verloren.

Für Reinsbüttel warfen Maike Gansen, Heinke Hennings, Gönke Hennings, Nanke Wolfgram, Renate Glaw und Claudia Oppermann. Claudia gelang mit 80 m ein persönlicher Rekord.

Auch bei den Herren war schon am Freitag abgeworfen worden. Auf Reinsbüttler Seite hatte Ingo Schiefelbein 152 m und für Wa-Fri-Oe Rainer Hamann eine Weite von 158 m erzielt. Das kann ja eng werden, dachten wir zumindest. Aber leider lief auf Seiten des „Südbundes“ überhaupt nichts zusammen. Bei Wa-Fri-Oe dafür um so mehr. Vielleicht war die Mehrheit der Herren doch durch den Feuerwehrball geschwächt. Selten wurde so oft rausgeworfen wie heute. Am Ende hatte der „Südbund“ eine Gesamtweite von 636 m bei 5 Fehlwürfen und Wa-Fri-Oe 929 m (1 Fehlwurf).

Für Reinsbüttel warfen Ingo Schiefelbein, Jark Dethlefs, Tjahlf Niebuhr, Arne Schmökel, Thommy Petersen und Tobias Gerbracht.

Von Claudia Oppermann


Feldkampf in Süderdeich am 17.02.2007

Endlich mal wieder waren wir zumindest von der Anzahl her stark besetzt. 22 Boßler hätte der „Südbund“ aufstellen können, wobei sich allerdings davon schon vier Mann am Vortag abgeworfen hatten. Süderdeich hatte insgesamt 18 Werfer, so dass von uns einige gar nicht zum Zuge kamen. Im ersten Durchgang wechselte die Führung hin und her und unsere Leistung ließ stark zu wünschen übrig. Erst ab der Nr. 14 (Guido Petsch) lief´s wie am Schnürchen. Danach zeigten auch Nr. 15 bis 18 Jürgen Peters, Tim Dethlefs, Dirk Rathje und Thommy Petersen starke Würfe. Zu Gute kam uns dabei, dass die Süderdeicher beim Drehen (nach der Nr. 16) nicht aufpassten und ein paar Meter verschenkten. Dazu muss man sagen, dass die Wurfbahn quer über das Feld verlief und mit einfachem Augenmaß schwer zu sehen war, wie groß der jeweilige Abstand in Metern war. Wie auch immer, nach dem ersten Durchgang führten wir mit einem guten Stück. Als dann Tjahlf Niebuhr, Ingo Schiefelbein, Jark Dethlefs und Jan-Henning Meier ihre Würfe auch gut los wurden, bejubelten wir sogar ein Schott. Die Süderdeicher erkannten das Schott aber nicht an, ehrlicherweise vielleicht auch zurecht. Die Kugeln lagen etwa gleich auf und wie schon erwähnt, waren die Abstände schwer abzuschätzen.

Das Ganze war ein klarer Fall von „zu früh gefreut“. An dieser Stelle begannen wir eine schwarze Serie mit drei absolut miesen Würfen. Da der Süderdeicher André Peterson über sechzig Meter warf, lagen wir schließlich schnell mit fast 40 Metern zurück. Damit war das Blatt gewendet und allen Anwesenden wurde eindrucksvoll vor Augen geführt, wie schnell die Vorteile während eines Feldkampfes umschlagen können. Anschließend war unsere Leistung wieder OK und ein bisschen Hoffnung keimte auf, als den Süderdeichern ein breiter Graben ungünstig im Weg lag. Jens Tiedgen überwarf den Strom aber um 2 Meter. Das langte dem letzten Süderdeicher Jörn Hinz, um sich drehen zu können. Damit siegten die Gastgeber mit 21 Metern und gewannen dadurch sogar eine „Goldene Kugel“. Für Süderdeich ein besonderer Grund zu Feiern, die letzte „Goldene“ gewannen sie nämlich im Jahre 1978.


Feldkampf gegen Wa-Fri-Oe am 18.02.2007 in Oesterdeichstrich

Der „Südbund“ ist an einem vorläufigen Tiefpunkt angelangt, dieses Wochenende sollte man schnell abhaken. Erst wurde gestern der Feldkampf gegen Süderdeich unnötig in den Sand gesetzt und heute verloren wir erstmals seit dem 25.02.1996 einen Feldkampf gegen Wa-Fri-Oe. Damals verloren wir sage und schreibe mit 50 cm und heute brachte uns die magische Zahl 13 kein Glück. Genau 13 Deichstricher besiegten uns nämlich mit genau 13 Metern.

Heute kamen bei uns ein paar Werfer absprachegemäß zweimal zum Zug, die gestern nur einmal oder gar nicht werfen durften und unsere Leistung war sogar etwas besser als am Vortag. Je zwei Bleier in jedem Durchgang machten uns aber einen Strich durch die Rechnung, weil Wa-Fri-Oe sehr sicher über’s Feld zog. Das war bei nur 13 Werfern schwer zu kompensieren. Den entscheidenden Rückstand handelten wir uns Mitte der zweiten Hälfte ein, als die Gastgeber etwa 25 m in Führung gingen. Bis zum letzten Werfer konnten wir noch mal bis auf 5 m rankommen. Nur leider musste unsere Nr. Letzt aus einer Senke abwerfen, während sein Gegner einen wesentlich besseren Stand hatte. Deren letzter Werfer war auch kein Geringerer als der amtierende Vereinsmeister Reimer von Postel. Der gab sich keine Blöße und stellte den Sieg für Wa-Fri-Oe sicher.

Die Gastgeber zeigten eine starke Leistung und gaben alles. Deren 1. Vorsitzende Marten Brandt warf sogar trotz starker Rückenschmerzen mit. Er absolvierte seine Würfe ohne Drehung. Bei uns ragte Jürgen Peters mit zwei schönen Würfen heraus.


Feldkampf gegen Nordermeldorf am 24.02.2007 in Hillgroven

Jawoll, die Saison ist gerettet. An diesem Tage gelang uns nach den Enttäuschungen der Vorwochen doch noch ein Erfolgerlebnis mit einem Sieg von 48 m. Und das Tollste an der Sache war, dass wir dafür eine „Goldene Kugel“ bekommen werden. Mit Ach und Krach konnten genügend Werfer zusammengekratzt werden, um gegen 16 Nordermeldorfer antreten zu können.

Nach einer Reihe von Würfen war abzusehen, dass sich beide Mannschaften etwa ebenbürtig waren. Erst die Nr. 10 Dirk Schweder holte für uns einen beachtlichen Vorsprung, so dass wir ganz dicht vor einem Schottgewinn standen. Nun schmolz das Polster zwar wieder, aber wir erlebten keinen Einbruch wie gegen Süderdeich. Ganz im Gegenteil: Der vierzehnte Gästewerfer verriss seinen Wurf so krass, dass wir völlig überraschend dann doch ein Schott in der Tasche hatten. Das war natürlich Balsam für die Seele, nach langer Zeit endlich mal wieder ein Schott bejubeln zu dürfen. Die beiden letzten Werfer aus Nordermeldorf verstanden ihr Handwerk, so dass wir beim Kugeltausch mit 12 Metern zurücklagen. Einen größeren Rückstand ließen wir in der Folgezeit aber nicht zu. Es wurde für uns nur noch einmal kritisch, als Dirk Schweder zwar weit warf, die Kugel aber viel zu weit nach rechts über die Straße auf den Nebenacker pfefferte. Dort musste nun unser Sorgenkind Gordon Haustein werfen. Er hatte seine Nerven aber im Griff und brachte die Boßel mit einem wunderbaren Wurf zurück in die Bahn. Damit trug Gordon ein großes Stück zu unserem Sieg bei. Nachdem die Kugeln nach den Würfen der etatmäßigen Schlusswerfer Reimer Meyn (Nordermeldorf) und Dirk Rathje so gut wie gleich auf lagen, musste wir das Schott doch noch einsetzen. So beendete Jürgen Peters mit einem starken Wurf den Kampf und unterstrich damit seine derzeit tolle Form. Neben ihm glänzten noch Tobias Gerbracht und Henning Meier.

Für den „Südbund“ warfen an diesem Tag:

Tjahlf Niebuhr, Tobias Gerbracht, Hauke Nehlsen, Ingo Schiefelbein, Danny Martens, Henning Meier, Karl-Heinz von Hadel, Rolf Voß, Otto Surrey, Dirk Schweder, Gordon Haustein, Björn Rathje, Lars Beckmann, Jürgen Peters, Jark Dethlefs und Dirk Rathje.


Texte / Bilder: Ingo Schiefelbein
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